25. Februar 2025
Fahrschule Kosten Schweiz
Der Führerschein ist eine wichtige und meist grössere Investition in die Zukunft. Wir möchten dir deshalb in diesem Blogartikel eine detaillierte Übersicht über die Fahrschule Kosten in der Schweiz geben und dir zeigen, wie du auf dem Weg zum Führerschein mit 8 cleveren Spartipps Hunderte Franken sparen kannst.
Fahrschule Kosten Schweiz: Unterschiede
Die Gesamtkosten für einen Führerschein der Kategorie B (Auto) belaufen sich durchschnittlich auf:
- Mit Handschaltung: ca. 3’560 CHF
- Mit Automatik: ca. 2’660 CHF
- Gemischt: ca. 3’200 CHF
Diese Durchschnittswerte können je nach Wohnort, Anzahl der benötigten Fahrstunden und individuellen Fähigkeiten stark variieren.
Fahrschule Kosten nach Kanton
Die Kosten für den Führerschein variieren von Kanton zu Kanton. In Graubünden beispielsweise liegen sie am Höchsten und bei ca. 3’820 CHF, während sie in den Kantonen Nid- und Obwalden bei ca. 3’360 CHF liegen. In Zug und Zürich liegen sie etwa bei 3’565 CHF leicht über dem Durchschnitt.
Fahrschule Kosten Schweiz: Aufteilung
Hier findest du eine mögliche detaillierte Auflistung aller Kosten, die auf dem Weg zum Führerschein auf dich etwa kommen wird.
Beschreibung | Durchschnittliche Kosten in CHF |
Nothelferkurs | CHF 100 |
Sehtest beim Optiker | CHF 50 |
Lernfahrausweis | CHF 80 |
Theorieprüfung | CHF 40 |
Verkehrskundeunterricht (VKU) | CHF 200 – 300 |
Fahrstunden (25 Stunden x CHF 90) | CHF 2250 |
Praktische Prüfung | CHF 130 |
WAB-Kurse | CHF 350 |
Die Kosten für die Fahrstunden können stark je nach Fahrstunden mit Automatik Getriebe oder mit Handschaltung, nach eigenen Privatstunden oder Kenntnissen und Fähigkeiten des Fahrschülers variieren. In der Schweiz liegt der Durchschnittswert bei Fahrstunden insgesamt bei etwa 32 Stunden. Bei uns benötigst du in der Regel weniger Fahrstunden – da spricht die 28 Jahre Expertise. Wir geben dir auch im Rahmen unserer Fahrstunden am Ende einige Tipps und Tricks mit, die du dann in Privatlektionen mit deinen Eltern, Verwandten oder Freunden üben kannst.
Fahrstunden sind der grösste Kostenfaktor
Die Anzahl der benötigten Fahrstunden hängt stark vom Lernfortschritt ab, was eine sehr individuelle Angelegenheit darstellt. Durchschnittlich werden in der Schweiz durchschnittlich mit 32 Fahrstunden pro Fahrschüler in Anspruch genommen. Diese Zahl ist natürlich stark von deiner Person abhängig, meist schaffen wir es im Rahmen von etwa 15 – 20 Fahrstunden bereits.
5 wichtige Infos zu Fahrstunden:
- Eine Lektion dauert in der Regel 50 Minuten (je nach Fahrschule variiert dies auch zwischen 45 oder 60 Minuten).
- Die Kosten pro Fahrstunde variieren zwischen 80 und 120 CHF.
- Wenn du mehrere Fahrstunden in Form eines Abonnements buchst, wird es in der Regel günstiger. Hierzu eignet sich insbesondere das 15er Fahrstunden-Abo, die du bei uns bereits ab CHF 1275.- (85.- pro Fahrstunde) erwerben kannst. Du sparst im Vergleich zu anderen herkömmlichen Fahrschulen in der Zentralschweiz rund CHF 180.-.
- Achte darauf, dass dein Fahrlehrer oder deine Fahrlehrerin seit mehr als 5-10 Jahren Expertise vorweisen kann. Meist verfügen Fahrlehrer:innen mit über 10 Jahren über eine Expertise, die dir im Fahrausbildung extrem weiterhilft. Wieso sagen wir das? Naja, je länger man diesen Beruf ausübt, umso besser kennt man alle Experten des Strassenverkehrsamts und weiss genau worauf sie achten und welche Routen sie stets bevorzugen.
- Frage stets bei den Fahrschulen, ob eine Probelektion möglich sei, bevor du ein Abonnement kaufst. Seriöse und vertraute Fahrschulen werde diesen dir gerne bereits ab CHF 59.- anbieten.
8 Tipps zum Sparen: So lassen sich Fahrschule Kosten maximal senken
Hier sind acht bewährte Tipps, um die Kosten so gering wie möglich zu halten:
1. Automatik statt Schaltgetriebe.
Fahrstunden mit Automatik Getriebe erfordert weniger Kraft und Energie, schlicht weil es einfacher zu bedienen ist. Da fällt das zeitgerechte und optimale „Schalten“ schon Mal weg, was meist Anfängern viele Kopfschmerzen und Mühe bereitet. Kurz gesagt: Weniger Fahrstunden und bis zu CHF 900 Kosten einsparen.
2. Fahrschulen vergleichen
Preise und Bewertungen prüfen, nicht nur auf den billigsten Preis achten. Hier empfiehlt es sich auch auf die Anzahl der Jahre der einzelnen Fahrlehrer zu achten und im eigenen Kreis nachzufragen, welche Fahrschule sie in guter Erinnerung haben.
3. Zuerst privat üben, dann zur Fahrschule
So oft wie möglich mit erfahrenen Fahrern auf Übungsstrecken fahren. Du hast bereits ab 17 Jahren die Chance, dies zu tun, nutze sie. Darüber hinaus ist es hier wichtig zu merken, egal wie gut deine Eltern und Familienmitglieder ihr Fahrzeug bedienen, meist fehlt es an essenziellen Fähigkeiten – ein typisches Beispiel: der Schulterblick, der meist untergeht – ist eines der Gründe, weshalb einige Fahrschüler mal nicht bestehen. Es ist ratsam mit Privatlektionen zu beginnen und dann 10 – 15 Fahrstunden bei einem erfahrenen Fahrlehrer zu nehmen, um die Feinheiten sich anzueignen, damit man gleich beim ersten Mal die Fahrprüfung besteht.
4. Fahrstunden-Abonnemente nutzen
Viele langjährige Fahrschulen bieten günstige Pakete für mehrere Fahrstunden an. Bei uns kannst du bereits ab einem 5er Fahrstunden Abonnement viel einsparen. Einzelne Fahrstunden werden dir sehr teuer kommen, daher empfiehlt es sich ein Abonnement einzulösen. Falls du nicht weiss, welches der Passende für dich ist, rufe uns an oder schreibe uns einfach kurz eine Nachricht via WhatsApp – wir helfen dir gerne weiter.
5. Theorie lernen und verstehen
Etwas überraschend, aber man vergisst schnell die Theorie, die man sich im Schnellen für die Theorieprüfung sich angeeignet hat. Die Theorie ist allerdings massgebend beim Lernfortschritt in den Fahrstunden und sogar bei der praktischen Fahrprüfung. Seit Neustem fragen Experten 3-4 Theoriefragen, wie u.a. über einzelne Knöpfe im Tachometer, Pannenhilfe auf der Autobahn, etc.
6. Mehr Zeit nehmen und die praktische Prüfung beim 1. Mal bestehen
Nimm dir lieber ein bisschen mehr Zeit. Denn wer durchfällt, muss die Prüfungsgebühr wiederholen und oft zusätzliche Fahrstunden nehmen, damit die einzelnen Fehler behoben werden können. Hier empfiehlt es sich auf die ehrlich, manchmal harte, aber ehrliche Meinung des Fahrlehrers oder Fahrlehrerin zu verlassen.
7. Bei Bedarf den Fahrlehrer wechseln
Wenn du das Gefühl hast, dass dein Fahrlehrer nicht zu dir passt oder du kaum Lernfortschritte machst, kann ein Wechsel sinnvoll sein. Ein guter Fahrlehrer spart dir auf Dauer viele Stunden und damit Geld. Darüber hinaus empfiehlt er dir meist die einzelne Fahrübungen nochmals mit Privatlektionen zu repetieren.
8. Wähle die richtige Prüfungszeit und stresse dich selbst nicht
Buche deine Fahrprüfung früh morgens oder ausserhalb der Hauptverkehrszeiten. Weniger Verkehr bedeutet weniger Stress und mehr Möglichkeiten, was deine Chancen erhöht, auf Anhieb zu bestehen und unnötige Wiederholungen zu vermeiden. Wir empfehlen unseren Fahrschülern die Fahrprüfung werktags von 07:00 bis 08:00, 10:00 bis 12:00 oder 14:00 bis 16:00 zu absolvieren – so vermeiden sie viel Stress und mögliche aggressive Fahrer:innen, die nicht genug Abstand halten und wodurch du dann ins Schwitzen kommst.